Damen

Damen 50

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Es war ein ereignisreiches Jahr. Im Winter spielten einige in der Ruthemeyer - Halle, die jetzt unter einer neuen Regie geführt wird. Wir sind froh dort spielen zu können, da der Standort optimal ist.

Im April begann die Saison mit einem Putzfee-Einsatz auf der Tennisanlage, soll ja alles schön "bespielbar" sein.

Die jahrelange 1. Mai-Fahrradtour an die Möhne ist leider ausgefallen, in diesem Jahr radeln wir wieder, dafür haben einige am Fahrradthon im Lippetal teilgenommen. Das Wetter war perfekt.

Tennismäßig haben wir unsere Klasse gehalten, sind wir natürlich mächtig stolz! Da es aber schwierig ist, immer genügend Damen für die Spiele zu finden, haben wir uns entschlossen, eine 4er Mannschaft - Damen 50 zu melden. Außerdem spielen wir ganz neu in der "Winterrunde", bisher recht erfolgreich!

Das "Spielend Helfen" - Turnier hat die Damenmannschaft tatkräftig unterstützt. Es wurde(n) mitgespielt, Preise organisiert, Anzeigen akquiriert und für gute Stimmung gesorgt. Für alle "Helfer" gab es bei schönem Wetter ein "Waffelessen" im Garten.

Im Sommer haben wir auf dem Petri-Kirchplatz am "Dinner-in-weiß" teilgenommen. Jeder hat etwas dazu beigesteuert und sehr schick waren wir auch. Trotz Regen war die Stimmung nett und die "Folie" hatte ihren besonderen Reiz.

Leider waren wir auch sehr traurig und betroffen, da unsere jahrelange Nr. 1 Bettina L. sehr krank war. Im Sommer hatten wir alle noch große Hoffnung, da sie bei unseren Spielen öfter auf dem Platz war und auch einmal gespielt hat. Sie ist leider im Herbst verstorben.


Alles gewonnen - Aufsteiger(innen)!
Unsere Damen 40 haben in der Kreisklasse 1 Gr. 036 LI alles gewonnen und spielen nun in der in der Kreisliga! Das ist echte STV-Frauen-Power, herzliche Glückwünsche!!!
Die stolzen Siegerinnen (v.l.n.r.): Cornelia Boyny, Jutta Berghoff-Kastien, Angelika Menges, Sandra Straub, Christiane Risse, Margret Teupe. Weiterhin haben gespielt: Dr. Bettina Linnhoff, Anja-Renée Rolf.


Hallo Mädels und Vereinskameraden/innen,
wie es sich ja wahrscheinlich im Lauffeuer herumspricht, habe wir gestern mit einigen Mühen und wettermäßigen Handycaps den Aufstieg geschafft!!
Ein Tatsachenbericht von Bettina Höcker 2010

Nachdem wir uns pünktlich um 10:45 Uhr zusammengefunden hatten und das wohlweislich schon vorher angesetzte Fotoshooting absolviert hatten (es hatten sich alle extra gestylt), gondelten wir dann mit 3 Autos recht aufgeregt in Richtung Lünen, wo wir dann von den recht netten und unkomplizierten Mädels und deren in Aufbruch befindlichen Männern (die auch zum Aufstiegsspiel wollten), empfangen wurden.

Es wurde dann auch recht zügig kurz nach 12:00 Uhr mit der ersten Einzelrunde gestartet, die dann glatt durchlief und für uns 2:1 ausging (Eva und Claudia punkteten). Die zweite Einzelrunde wurde dann durch eine lange Regenphase unterbrochen, während derer die Gegenspielerinnen sich mit Sekt dopten und wir uns schon innerlich darauf einstellten (Claudi so konsequent, dass sie sich schon duschte und umzog), heute noch einmal dort anzureisen, weil die Doppel kaum noch zu schaffen waren. Schließlich brach aber dann nochmal die Sonne durch und trocknete die dort recht gut drainierten Plätze ziemlich schnell, so dass die zweite Einzelrunde fortgesetzt werden konnten. Es punkteten Jutta (unter Zeitdruck, weil der Abschlussball ihres Sohnes bevorstand) und Bettina H., die für diese Saison mit 5 gewonnen Einzeln eine Superbilanz hat.

Nun stand es 4:2 für uns; und wir waren recht optimistich, dass wir ein Doppel schon holen würden. Jutta zischte schnell ab, um den Abschlussball noch einigermaßen pünktlich zu erreichen (danke, dass sie so lange ausgeharrt hat), während im Doppel Anita mit einsprang, die schon die ganze Zeit dabei war und uns treu moralisch unterstützt hatte (herzlichen Dank!!). Wir starteten also in die Doppel (und die schon geduschte und gestylte Claudi musste sich auch noch einmal umziehen) mit der Hoffnung, doch noch vor Dunkelheit fertig zu erden. Es stellte sich dann ziemlich schnell heraus, dass es doch bei allen Doppeln eng wurde und die Kiste doch nicht so einfach. Jedes Team verfolgte die Spielstände auf den Nachbarplätzen und es war nicht zu erkennen, dass jemand von uns eindeutig vorne lag. So holten wir alle das letzte aus uns heraus und letztlich konnten Claudia und ich punkten, nachdem wir im ersten Satz 1:4 zurückgelegen hatten, den dann noch 7:5 holten und den 2. Satz 6:4 gewannen, nachdem Claudi sich tapfer durch die Aufschlagsspiele gekämpft hatte und einige auch holen konnte.

Unser Jubelruf war dann auch auf der gesamten Anlage nicht zu überhören, so dass die beiden anderen Teams in der zunehmenden Dunkelheit locker gehen lassen konnten. Diese beiden Doppel waren mit 3 Sätzen auch hart umkämpft, gingen aber beide verloren, so dass das Ergebnis dann 5:4 für uns lautete nach dem Motto: knapp gewonnen ist auch gewonnen! Unsere Gegnerinnen stellten sich als gute Verliererinnen heraus und gratulierten uns aufs Herzlichste, tranken auch weiter munter Sekt.

Als ich dann, nachdem ich schon geduscht war, noch einmal in die Umkleide ging, um meine Kameradinnen auch für ein Flasche Sekt zu begeistern, hatte Angelika gerade schon eine geöffnet, die sie vorsorglich mitgebracht hatte, so dass dann nach dem Tennismatch sozusagen das Sekt-Wetttrinken begann (da hatten die anderen uns allerdings schon etwas voraus). Wir schritten dann zum recht leckeren Menu, was aus 3 Gängen bestand (der Rekord liegt ja, wie ihr euch vielleicht erinnert, bei 4 Gängen): Salat; Nudeln mit Lachs u. Spinat in Sahnesoße und Stratiatella-Pudding (lecker!!!!!!!)

Bedient wurden wir unter anderem von den inzwischen heimgekehrten, aufgestiegenen und schon etwas angeheiterten in Feierlaune befindlichen Männern, mit denen wir dann noch richtig Spaß kriegten. Leider haben wir ihnen den Doppelaufstieg versaut, was sie uns aber nicht übel zu nehmen schienen.
Recht spät starteten wir dann Richtung Heimat und beschlossen, nicht einfach auseinanderzulaufen. Da im Vereinsheim ja nichts los war (das dortige Spiel musste wohl wegen Regen komplett verschoben werden), entschieden wir uns, noch in der Stadt weiterzufeiern. Nach einer Ehrenrunde durch Dortmund und einer Fahrt im Kreis wieder Richtung Lünen fanden wir dann schließlich auch die Richtung, in der es nach Soest geht und ließen den Abend noch auf der Septembersause und im Altstadtcafe ausklingen, bis uns die Müdigkeit übermannte und wir dann irgendwann gegen 1:00 Uhr nachts zu Hause in die Betten fielen (vielleicht wars auch halb 2; ich hab nicht mehr auf die Uhr geguckt).

So haben wir diese Saison erfolgreich beendet und freuen uns jetzt auf eine Radtour nach Münster, Wandern auf Mallorca und sonstige gemeinsame Unternehmungen und hoffen, nächste Saison den Klassenerhalt zu schaffen.
Neben allen Mitspielerinnen einschließlich unserer engagierten Ersatztruppe herzlichen Dank an alle, die uns moralisch und durch Couchen unterstützt haben, auch herzlichen Dank an unsere engagierte und verlässliche Spielführerein Bettina H., die durch dieses Amt auch spielerisch zu enormen Leistungen angespornt wurde (schon deshalb wählen wie sie wieder).